Das Kinderhaus an der Donau ist eine der zwei evangelischen Kindertagesstätten in Kelheim. In den 2018 komplett sanierten Räumlichkeiten sind zwei Krippengruppen für Kinder unter drei Jahren mit bis zu 13 Plätzen und zwei Kindergartengruppen für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren mit bis zu 25 Plätzen untergebracht.

Als gesetzliche Grundlage dient uns das achte Sozialgesetzbuch (SGB VIII). In Bayern gilt als eigenständiges Landesgesetz zudem noch das bayerische Kinder,- Bildungs- und Betreuungsgesetz (BayKiBiG) mit seinen Ausführungsverordnungen (AV). Zur praktischen Umsetzung der Bildungs- und Erziehungsziele dient uns der bayerische Bildungs- und Erziehungsplan (BEP) als Orientierung.

Wir arbeiten in unseren Krippen- und Kindergartengruppen inklusiv, wodurch unsere Einrichtung allen Kindern zwischen ca. 1 und 6 Jahren offensteht. Ein kompetentes Betreuungsteam aus 13 Erziehern und Kinderpflegern übernimmt dabei die fachlich fundierte und wertschätzende Erziehung, Bildung und Betreuung der Kinder. Dabei ist sowohl die Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachdiensten als auch die regelmäßige fachliche Fortbildung des Teams selbstverständlich.

Die Kinder und ihre Eltern erleben bei uns eine wertschätzende und freundliche Atmosphäre, die durch eine gut vorbereitete individuelle Eingewöhnung und flexible Betreuungszeiten bereichert wird. In unserer täglichen Arbeit legen wir großen Wert auf altersgemäße Bewegung im Freien und die Förderung eines gesunden Lebensstiles. Wir gehen bei fast jedem Wetter in unseren Garten, haben feste Waldtage und stehen den Eltern bei allen Alltags- und Erziehungsfragen als Ansprechpartner auf Augenhöhe zur Verfügung. Kinder können in unserer Einrichtung durch eine altersangemessene Förderung individuell wachsen und werden somit gut auf die Schule und das Leben vorbereitet.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit ist zudem das Konzept „Talking Hands“. Dabei handelt es sich um den Einsatz unterstützender Gebärden, die parallel zur gesprochenen Sprache verwendet werden. Diese Form der Kommunikation erleichtert insbesondere jüngeren Kindern sowie Kindern mit Sprachverzögerungen oder Förderbedarf den Ausdruck ihrer Bedürfnisse, Gefühle und Gedanken. Durch die Verknüpfung von Sprache und Gebärden werden das Sprachverständnis und der Spracherwerb auf natürliche Weise unterstützt. Gleichzeitig stärkt „Talking Hands“ das Selbstvertrauen der Kinder, da sie sich frühzeitig mitteilen können und Erfolgserlebnisse in der Kommunikation erfahren. Die Gebärden werden spielerisch in den Alltag integriert, zum Beispiel in Liedern, Ritualen und wiederkehrenden Situationen, sodass alle Kinder davon profitieren können.

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